BF1 Klassen bei Zeitzeugenbesuch im Bistum Mainz

MAINZ – Am 20. August 1943 wurde Jarek Zieliniewicz verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Erst im März 1945 wurde er während des Todesmarsches von französischen Truppen befreit.


Erst 2003, zum 60. Jahrestag seiner Verhaftung, brach er sein Schweigen und erzählte seinen beiden Töchtern von diesem schrecklichen Schicksal. Danach berichtete Jarek Zieliniewicz regelmäßig vor Schulklassen und bei öffentlichen Veranstaltungen über seine schrecklichen Erlebnisse im KZ. Er möchte seinen Beitrag leisten, für Toleranz und Achtung anderer Menschen gegenüber. Im Jahr 2018 verstarb Jarek Zieliniewicz. Seitdem berichtet seine Tochter, Dorota Nowakowska, über das Leben ihres Vaters. Sie möchte die Erinnerungen an sein Schicksal weitergeben – für ihn Zeugin sein.

Insgesamt drei BFI Klassen hatten am 22.01.2020 die Möglichkeit bei diesen Schilderungen von Dorota Nowakowska im Haus des Erinnerns in Mainz Zeuge zu sein. Organisiert hatte den Zeitzeugenbesuch Sandra Schmitz (Klassenleiterin BFI). Rund 50 Schülerinnen und Schüler sowie Florian Roth, Martin Klapproth und Julia Wilhelm (Klassenleitungen BFI) erlebten einen beklemmenden, jedoch nachwirkenden Vortrag.

von Martin Klapproth (Klassenleiter BFI WV 19D)

Jeder ist ein Mensch. Ob jüdisch, katholisch oder evangelisch, ob schwarz oder weiß, ob Mann oder Frau – das ist egal. Es ist wichtig, dass er ein Mensch ist – und bleibt.“ (Jarek Zieliniewicz)


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