DDR: Mythos und Wirklichkeit - Ausstellung an der BBS 3

Wie die SED den Alltag der DDR-Bürger bestimmte


Im Jahr 2015 jährte sich zum fünfundzwanzigsten Mal die Wiedervereinigung 1990, die eine fast 40 jährige Phase der politischen Unterdrückung, Entmündigung und Unfreiheit beendete. Der politische Umbruch der Jahre 1989/90 führte nicht nur zum Untergang der DDR, sondern auch zum Ende des Kalten Krieges, der seit 1945 die Weltpolitik bestimmte. So groß die Freude über den Sturz der SED-Diktatur und die Wiedervereinigung in Ost- und Westdeutschland auch war – im Laufe der Jahre verblassten die Erinnerungen an das, was die DDR ausgemacht hat, zunehmend. Vor allem aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Situation in den neuen Ländern sind große Teile der Bevölkerung unzufrieden. Eine Folge dieser Unzufriedenheit ist, dass die DDR von vielen Menschen wieder positiv gesehen wird. Allerdings helfen bei der Lösung der aktuellen Probleme in den neuen Ländern „ostalgisch“ verklärte Rückblicke auf ein System, das die Lebenschancen vieler Menschen beeinträchtigt oder gar zerstört hat, nicht weiter. Vielmehr ist eine realistische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und dem Alltag in der DDR erforderlich. Vor allem junge Menschen, die die DDR nicht mehr bewusst erlebten bzw. im wiedervereinigten Deutschland geboren wurden, müssen stärker als bisher über das, was die DDR ausgemacht hat, aufgeklärt werden.  

Die Ausstellung wird organisiert von  dem Politisches Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung  Rheinland-Pfalz, Landesbüro Mainz. (http://www.kas.de/rp), zu sehen ist sie in den Räumen der BBS 3 in der Zeit vom 13.11.2017 - 13.12.2017.


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