Hallo liebe Leserinnen und Leser,
...das Opel-Werk!
Mit 2,6 Millionen Quadratmetern umfasst das Firmengelände Rüsselsheim die Fläche von 350 Fußballfeldern. Fast 17.ooo Mitarbeiter sind hier beschäftigt.
Dank unserem Klassenlehrer Herrn Sühling und unserem Deutschlehrer Herrn Giloy hatten wir die Chance, einige Einblicke in das Werk von Opel zu gewinnen.
Vom Mainzer Hauptbahnhof ging's ab mit der S-Bahn Richtung Rüsselsheim.
Nach einer kurzen Pause in der Eingangshalle des Opelforums wurden wir von unserem netten Begleiter Dimi empfangen. Dieser händigte uns vor Beginn der Führung spezielle Kopfhörer aus, mit denen wir ihn die ganze Zeit über hören konnten.
Weiter ging's mit einem Tourbus über das Opel-Gelände zu dem Werkstour-Kino.
Zu sehen war ein rasanter Bilderbogen von den Anfangsjahren bis hin zu den modernsten Fertigungsstraßen der Welt.
Wir besichtigten verschiedene Stationen:
1. Das Presswerk
Formvollendente Gestaltung
Die Halle bebt, wenn die Pressen im Vier-Sekunden-Takt mit 6.5oo Tonnen auf die Rohbleche niederfahren.
Entscheidend beim Pressvorgang ist, dass die Bleche auf den Zehntelmillimeter genau geformt werden.
So liefern die Presswerkzeuge nach genauen Berechnungen höchste Qualität.
2. Der Rohkarosseriebau
Der Roboterpark
Automatisiert greifen, schweißen und messen bis zu 7oo Roboterarme die vorgefertigten Karosserieteile.
Choreographiert werden die Bewegungsabläufe in dreidimensionalen Computersimulationen.
3. Die Fertig- und Endmontage
Hochzeit im 21. Jahrhundert
Eine von vielen Opel-Erfindungen war bereits 1936 die sogenannte ,,Hochzeit", ein heute im Automobilbau weltweit angewandtes Montageprinzip.
Hier werden die fertige Karosserie und das Fahrwerk samt Motor und Getriebe zusammengeführt.
So wird heute noch ,,geheiratet" und wir waren live als Trauzeugen dabei…
…und dank unserem Opel-Fahrer und Klassenkamerad Timo Rexer konnten wir den tollen Tag mit einer heißen Schokoladen in einem Rüsselsheimer Eiscafé ausklingen lassen.
von Jennifer Franck