Der Betrieb wurde 1859 am Südrand von Mainz gegründet. 1906 verlegte die Eisengießerei ihren Standort in den Norden der Stadt Mainz und wird mittlerweile in der fünften Generation geleitet.
Das Familienunternehmen produziert von Getriebegehäuse für Autos bis Untersätzer für Windräder alles, was man aus Eisen gießen kann.
Bei einem Jahresumsatz von 30 Millionen Euro, haben die ca. 180 Mitarbeiter der Firma einiges zu tun. Gearbeitet wird in einem Drei-Schichtsystem. Die Öfen der Eisengießerei kommen nämlich hauptsächlich nachts zum Einsatz, um so Kosten zu sparen.
Die Führung der Klasse begann in der Produktionshalle für Modellbau. In dieser Halle werden die Styropor-Modelle für die einzelnen Gießereiformen mit Hilfe von CAD-Daten hergestellt.
Unser nächstes Ziel war die Halle, in der der Eisengießereiofen steht. Leider war der Ofen nicht in Betrieb, da wie schon erwähnt, er nachts erst aus Kostengründen angefeuert wird.
Am Schluss der Führung besichtigte die Klasse die Versandstelle. Hier werden die fertigen Produkte, die bis zu 80 Tonnen schwer sein können, verschickt.
Der Ausflug zu Römheld & Moelle war interessant und vor allem sehr beeindruckend, da uns die Möglichkeit geboten wurde, hinter die Kulissen eines solchen Betriebs zu schauen.